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...angefacht

Veröffentlicht am 21.07.2019

Wenn die Zäune immer höher und dichter und die Tore immer mächtiger und schwerer werden, dann sind die Wesen hinter diesen Zäunen und Toren mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht mehr im Gleichgewicht. Und seien die Zäune, Hecken und Tore auch noch so schön, prachtvoll und beeindruckend, der Schutz, den diese bieten macht abhängig und bringt einen noch mehr aus dem Gleichgewicht. Hinter dicken Mauern können Tage lange dauern. Hinter hohen Hecken können Leben beerdigt werden - in sicherer Gewissheit sicher gewesen zu sein vor dem, wofür wir gemacht sind.

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Veröffentlicht am 17.07.2019

Da gibt es etwas und es nennt sich nicht Gott, weil es tatsächlich größer ist als das, was wir uns unter Gott im Stande sind vorzustellen. Es ist formlos und überall vorhanden und selbst wir erzeugen Impulse darin. Alle Lebewesen tun das, nicht nur wir... ...und der Wille, unser Wille wird dabei nicht beschränkt, sondern aufgenommen und erfährt eine entsprechende Reaktion. Wir waren nie kein Teil davon, doch sind wir auch nicht im Stande so bedeutend darin zu werden, dass wir bedeutend darin werden könnten.

Unsere Taten darin sind wichtig, jede einzelne davon löst eine Bewegung aus. Wir alle zusammen tragen dazu bei und deshalb ist es nie gut und nie schlecht. Es ist das alles, was all das, was sich darin befindet daraus macht. Wir haben keine Macht darüber und es denkt nicht im Traum daran Einfluss auf uns zu nehmen, denn es ist was es ist und es es ist größer als Gott.

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Veröffentlicht am 17.07.2019

So viel Menschenhirn und trotzdem hat es so lange gedauert, bis wir gelernt haben zu fliegen. So wenig Vogelhirn und so viel Leichtigkeit und Selbstverständnis beim Fliegen... Die Uberdominanz des Hirns und seine Größe... Vielleicht wird das Hirn ja kleiner wenn es fähiger wird, wie bei den Speicherkarten von groß und unfähig zu klein und leistungsstark. Wir und unser Hirn... ...Auf die Große kommt es schon an, doch am Ende geht Fliegen wohl nicht mit dem Hirn...

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Veröffentlicht am 07.07.2019

Hinterm Haus ist es immer schöner als vor dem Haus, auch wenn es hinterm Haus nicht so schön ist wie vorne, denn hinterm Haus ist das Haus so wie es wirklich ist und vorne ist nur Fassade.

Hinterm Haus kann man sein wie man ist und vorne muss man sein wie es sich gehört.

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Veröffentlicht am 07.07.2019

Da zieht sich eine Narbe in die Tiefe durch meinen Putz. Die Tapete ist ab und der Tisch ist in Arbeit. Die Tür steht offen und schöne Musik läuft im Radio. Ganz wenig Licht, ein kleines, freches Lächeln und ein Gefühl, dass das alles schon immer so war. Die Wand braucht zwar neuen Putz, aber darum geht es nicht. Es geht darum, dass es nicht sofort sein muss, sondern dass wir uns trotz fehlender Tapete wohl fühlen können, weil Kratzer nun mal ständig passieren, die frische Luft jedoch, die durch die Tür hereinkommt aber nur dann schmeckt, wenn du sie bemerkst.

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Veröffentlicht am 16.06.2019

Wer was auf sich hielt - in Allershausen, der ging nicht in Allershausen einkaufen, sondern fuhr bis nach Pfaffenhofen, oder bis nach Freising. Auch ließ man sich in Allershausen nicht blicken. Man hielt sich bedeckt, ohne einen Ton von sich zu geben - unsichtbar und unhörbar, so dass Allershausen streckenweise wie ausgestorben wirkte, gepflegt, aber ausgestorben, ein bisschen wie eine Grabstätte oder wie ein Friedhof. So lebte man damals in Allershausen, wenn man was auf sich hielt, verdeckt, versteckt und einkaufen ging man in Pfaffenhofen oder in Freising.

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Veröffentlicht am 16.06.2019

Besonders abends, im Sommer, wenn die Sonne gerade untergegangen und es noch immer taghell ist, spüre ich ganz genau wie unser Haus sich langsam über die See bewegt. Ich sitze im Esszimmer und schaue in den Garten und sehe wie das Wasser langsam unterm Kiel nach hinten schwebt. Wie ein leichter Schwindel fühlt es sich an. Vielleicht fließt das Wasser auch einfach an uns vorbei und wir stehen und bewegen uns gar nicht... ...Der Tag war lang und schön und ich schaue der Sonne hinterher und sehe wie unser Haus gemächlich und friedlich den Rest dessen, was noch bleibt auf der ruhigen See ausschleichen lässt.

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Veröffentlicht am 14.06.2019

Um das zu schützen, was wir haben, was wir besitzen, was wir uns erarbeitet oder auch einfach nur geschenkt bekommen haben, reden wir es schlecht, damit niemand auf die Idee kommt unser Hab und Gut in seinen Fokus zu rücken. Wir tarnen es, lassen es wertlos, armselig und anstrengend aussehen, um es in Sicherheit zu wissen. Wir reden uns in Grund und Boden oder sogar ins Minus, bis wir reich sind und arm aussehen. Ist vielleicht ganz normal, dass man sowas tut -Punkt.

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Veröffentlicht am 14.06.2019

Der Umweltschutz fängt draußen, in den Weltmeeren an, dort, wo unser Plastikmüll anfängt Inseln zu bilden - furchtbar... ...schrecklich...

Hier, vor der eigenen Tür, im kleinen Mühlbach, wo man die scheiß Angelschnur, die einem beim Angeln abreisst da lässt, diese schön durchsichtige Schnur mit dem fetten, teuren Dreierhaken einfach im Bach lässt, weil man in seiner komplett wasserdichten Anglermontur den Bach ja nicht betreten darf... ...man darf ja bloß was da lassen, es aber rausholen darf man nicht... ...bzw. Moment... ...also den Fisch, wenn man endlich den fetten Moby Dick von 15cm Länge am Haken hat, den darf man schon rausholen, der wurde ja aufwendigst in den Bach gesetzt... ...nun, egal,  wenn sich dann eine Ente oder ein Biber in der im Bach hinterlassenen Angelschnur verfängt und stirbt, oder wenn ein Kind in den Haken tritt, ist das immer noch nicht das gleiche, wie wenn eine kleine Meeresschildkröte sich in einer Plastikverpackung von einem Six-Pack verfängt und dann leider Gottes dadurch deformiert aufwächst. Also schnell zu den Weltmeeren schalten und am Wochenende schnell wieder raus in die Natur, an die frische Luft und wenn mir mal die Angelschnur reissen würde, also, ich... ...ich würde sie auf jeden Fall wieder rausholen, ist doch klar!X

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Veröffentlicht am 10.06.2019

Hier ist die Mitte, hier ist das Paradies. Das Besondere an der Welt ist, dass die Mitte immer da ist und auch das Paradies, es ist dort, wo man seinen Garten blühen lässt. Hier blühe ich, in der Mitte meines Gartens. Wenn ich blühe, blüht mein Garten und wenn mein Garten blüht, blühe ich.

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