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...angefacht

Veröffentlicht am 26.08.2019

Salziger Schweiß auf heißer, salziger, im Meerwasser getränkter Haut. Etwas Wind und der Schweiß kühlt trotzdem und zwar ziemlich deutlich. Die Sonne brennt ohne jeglichen Sinn für Humor und das mitgebrachte Wasser ist auf jeden Fall wärmer als Körpertemperatur. Trotzdem läuft´s, trotzdem laufe ich ich und der Schweiß läuft erst recht. Doch das alles ist OK, denn wenn man sich nicht allzu sehr an dem aufheizt, was man über Hitze weiß, dann ist diese Hitze einfach nur gewöhnungsbedürftig und wenn man das Glück hat nach dieser Hitze sich in eine Dusche retten zu können, dann will man sie nicht unbedingt kalt;-)

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Veröffentlicht am 22.08.2019

Es gibt das herrliche Herbstlicht in Paris. Dagegen gibt es nichts einzuwenden. Und es gibt das herrliche Herbstlicht in Noordwjik, so wie eigentlich in ganz Holland. Zauberhafte Wolken, der ganze Himmel ein Zauber aus gemaltem Licht und die duftende Melodie des Meeres, die sich wie leichter Jazz hinter die Augen spielt und dich zu einer Wanderdüne werden lässt, die nicht merkt, dass sie sich langsam auflöst und an anderer Stelle wieder auftürmt. Am Strand, zusammen mit dem Wind unter dem freien Licht findet dann der Blick das, wovon er nie wusste, dass er es vermisst hat.

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Veröffentlicht am 09.08.2019

Der leichte Wind macht einen leicht. Es ist ein sehr schmaler Grat zwischen leicht, zu leicht, oder schon stark. Er muss leicht sein in genau dem richtigen Maß und er darf nicht wehen, er muss strömen. Man kann sich an ihm nicht festhalten und er trägt einen auch nicht, man kann sich von ihm nur umströmen lassen, wie von einer sanften Bachströmung eines flachen Baches, in den man sich hineinlegt, die Augen schließt und nach und nach vergisst, dass man kein Wasserwesen ist. Der leichte Wind macht leicht, beinahe transparent und lässt die Luft nicht nur um, sondern auch durch den Körper strömen, so dass man für einen kurzen Augenblick selbst so leicht wird wie der leichte Wind.

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Veröffentlicht am 06.08.2019

A try to get along with everybody and everything that is trying to do the same.

Just a try in the dynamic of all the other tries.

A sense - passing on, trying to make the same try possible as much as possible. Trying to make the best possible out of what is there. What is there?!X There is a lot that does not know it exists. It’s just there, not trying to be.  Being is namely trying to be.

Life - trying to be as long as possible, not understanding that everything exists in the dynamic of being. A human life, a try, just a try as all the other tries, but a try to be more than just a try, a try to stay and not to pass on... a try to stop.

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Veröffentlicht am 06.08.2019

I send out my voice and wait for its echo.

I send out my view and wait for an image.

I send out myself and wait for me to come back.

I send out a hope and I hope for it to become my reality.

I see stars, when I look up in the starry sky.

I breathe the universe, when I look into the sky and I don’t know where all that I send out goes, but I know it’s gonna comes back the way I imagined it.

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Veröffentlicht am 06.08.2019

Wenn etwas fliegen kann, auf der Erde, dann tut es das, weil es Magie beherrscht... ...die Magie, die man nur dann sieht, wenn etwas fliegt. Fliegen auf der Erde können nur diejenigen, die die Erde verstanden haben und wissen wie man sie auf den Kopf stellt.

Schweben, fliegen, durch die Luft gleiten und das alles zusammen genießen - magisch, weil man nur dann auf der Erde fliegen kann, wenn man an Magie glaubt;-)...

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Veröffentlicht am 05.08.2019

Eine rosa Wolke, fast Dampf begrüßt mich. Tief am Himmel, zum Greifen nah, mehr Nebel als Wolke. Es ist sehr früh am Morgen, also wird es wohl die aufgehende Sonne sein, die die Wolke so wunderschön anleuchtet, doch eigentlich leuchtet die Wolke selbst. Ihr Dampf ist rosa Licht und sie ist nur für kurz da, denn im nächsten Augenblick ist der Himmel bereits schon gelb. Ich fühle mich so, als sei ich von einem Lebewesen besucht worden und nehme die Begrüßung mit in meinen Tag, der genau so flüchtig ist wie der rosa Dampf dieser Wolke.

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Veröffentlicht am 02.08.2019

Frieden schließen mit allem und mit jedem, das und der einem keine Ruhe lässt. Frieden schließen macht gesund - im Bauch, in der Brust, im Nacken und im Blut. Frieden lässt den Unfrieden links liegen und geht dorthin, wo die Welt sich bewegt und nicht stockt, nicht stecken bleibt, sich nicht verheddert. 

Frieden ist das Weiterziehen vorbei an den Trümmern, Scherben und Gravitationen, die einen festhalten und einsaugen wollen. Vorbei an allem das will, dass man sich im Kreis dreht. Frieden - ich will Frieden, auch wenn nur ich den Frieden will, denn am Unfrieden kann man oft nicht viel ändern, außer man zieht weiter und findet den eigenen Frieden.

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Veröffentlicht am 28.07.2019

Eine Weile nachdem ich vom Mond zurück gekommen bin, habe ich bemerkt was ich am meisten vermisst habe - den Alltag. Mein Kissen, das Aufstehen und Sich-In-Die-Küche-Schleppen. Müdes Wachwerden, träges Kaffeeschlürfen und all die kleinen und großen Aufgaben, die einen durch den Tag begleiten. 

Ich schaute zurück zum Mond, von dem aus ich die Erde gesehen hatte und ich fühlte wie sehr ich den  Alltagskram, den viele nicht ausstehen können vermisst habe. Ist es nicht der Alltag, für den wir all das tun, was wir tun?!X, dachte ich mir... 

So als sei ich nie auf dem Mond gewesen, fühlte ich die Erde und nur die Erde und meinen Alltag, den ich nun wieder mit jeder Pore genoss, weil ich auf dem Mond keinen Alltag hatte.

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Veröffentlicht am 24.07.2019

Der Flussgeist ist ein mächtiger Fisch, der kein Flusswasser braucht, weil er das Flusswasser ist. Er hat all das Wasser, das er braucht um sich und dort wo er ist, ist auch das Wasser. Er ist groß und lang. In seiner Mitte hat er besonders schöne, große, grüne Schuppen und an seinen Kontouren sind die Schuppen fast schwarz. Seine Flossen sind beinahe samten und gelb und sein Maul ist riesig. Er ist wendig und schnell und wenn er kommt, will er sich kümmern um sein Wasser und um sein Reich. Er weiß, dass es ein Geben und ein Nehmen ist, weil er nicht allein auf der Welt ist, doch er mag kein Ungleichgewicht und wenn er sich in Position gebracht hat und sein Maul weit aufgerissen hat, dann will er, dass alles was nicht richtig läuft in seinem Maul auf Nimmerwiedersehen verschwindet - und dann ist auch er wieder weg, stark in seinen Bewegungen und ohne Zeit zu verlieren, denn es gibt viel zu tun für ihn in seinem Lauf, den er sich nimmt und in den er Wasser bringt, damit es dort sein kann wo es hingehört. Heute war er bei uns. Ich wusste nicht, dass er ein Fisch ist. Ich wusste nicht, dass er sein Wasser an sich trägt und ich wusste nicht, dass ich ihn je zu Gesicht bekommen würde. Ich lebe am Ufer als Mensch, der gelernt hat, dass es keine Geister gibt, doch dieser Fisch war nicht zu übersehen, weil ich meine Augen ganz feste zu hatte.

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